Objektive in der Fotografie Teil I

In der Fachsprache gibt es Begriffe für die Objektiv-Arten. Nicht alle Objektive lassen sich
aber fest zuordnen, oft gibt es Überschneidungen und fließende Übergänge. Hier finden
Sie die wichtigsten Bezeichnungen und ihre Erklärung. Hinweis: Alle Brennweitenangaben
beziehen sich auf das Kleinbildformat. Für eine digitale Kamera müssen Sie sie mit
dem entsprechenden Vergrößerungsfaktor (Crop-Faktor) umrechnen.

 

Normalbrennweite

Eine Festbrennweite von 40 bis 50 Millimeter. Der Aufnahmewinkel entspricht etwa dem
natürlichen Seheindruck des Menschen.

 

Standard-Zoom

Ein Zoom-Objektiv, das einen Brennweitenbereich dicht um die Normalbrennweite von
55 Millimeter abdeckt. Diese Objektive sind häufig recht kompakt und leicht. In den meisten
Aufnahmesituationen erzielen Sie mit dem Standard-Zoom ansprechende Ergebnisse.


Tele-Zoom

Mit Brennweiten ab 80 Millimeter nehmen Sie mit diesen Objektiven weit entfernte Motive
groß auf. Dank der geringen Tiefenschärfe im Tele-Bereich eignen sich die Objektive in
der Regel auch gut für Porträtfotos.

 

Reise-Zoom

Objektive, die einen Brennweitenbereich vom leichten Weitwinkel bis zu einer mittleren
Tele-Einstellung abdecken und dabei recht kompakt sind, nennt man oft „Reise-Zoom“.

 

Viel Spass beim Entdecken Ihres Lieblingsobjektives.

 

Bis bald

 

Lars Müller

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.